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Die Schweizergarde
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Im 16. Jahrhundert galten die eidgenössischen Soldaten aufgrund ihres Mutes, ihrer edlen Gesinnung und ihrer sprichwörtlichen Treue als wehrhaft und unbesiegbar.
Viele Schweizer standen damals als Söldner im Kriegsdienste anderer Länder, so auch für den Vatikan. Die Schweizergarde ist am 22. Januar 1506 enstanden, als eine Gruppe von 150 Schweizern zum ersten Mal in den Vatikan einzog und von Papst Julius II. gesegnet wurde. Als sie 1512 im Auftrag von Julius II. das Schicksal Italiens entschieden, verlieh er ihnen den Titel "Hüter der Freiheit der Kirche". Noch heute wacht die Garde ständig „über die Sicherheit der geheiligten Person des Heiligen Vaters und Seiner Residenz".
In Naters setzte die Gardetradition um 1852 ein. Gemäss den Verzeichnissen standen von 1852 bis 1998 87 Natischer in päpstlichen Diensten.
2006 feiert die Schweizergarde ihr 500jähriges Jubiläum. Ein Anlass, der die Bedeutung dieser legendären Institution unterstreicht, aber auch Fragen aufwirft: Warum tritt einer in die Garde ein? Wie sieht der Alltag eines Gardisten aus? Um solche Themen dreht es sich im Kulturzentrum "Zentrum Garde" in Naters, das am 11.11.2006 eröffnet wird.
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