Die Linde von Naters wird bereits 1357 in einer Urkunde erwähnt und vom damaligen Schreiber schon als „magnam“ (gross) bezeichnet. Unter ihr wurden öffentliche und private Angelegenheiten verhandelt und vermutlich auch Gericht gehalten. Die kleine Mauer rund um den Stamm der Linde diente früher möglicherweise als Podium. Auch die Basis einer ehemaligen Prangersäule ist noch sichtbar, an welcher damals die Verurteilten mit eisernen Bändern befestigt und zur Schau gestellt wurden.
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