Naters scheint eine bevorzugte Stellung im Reigen der Oberwalliser Sagenwelt zu haben. Die Sagen finden ihren Ursprung entweder in der geschichtlichen Tradition oder in der Religion. Damals wurde an den "Abusitzen" das Neuste ausgetauscht, dem Kartenspiel gefrönt und mit Vorliebe "Bozugschichte" aus dem reichhaltigen, mündlich überlieferten Sagengut nacherzählt.
Quelle: Jossen, Erwin: Naters.
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Die Gräfin zu den Tischen Hoch oben auf der Natischer Alpe, Lüsgen genannt, auf der Grenze des Aletschtales, findet man einen stark zerklüfteten Felsen, der zum Teil in grosse Platten zerspalten ist |
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Schoch, d'alt Schmidtjia spinnt noch Im Aletschtale, nahe beim Gletscher, soll einst ein vor Alter schwarzes Holzhäuschen gestanden haben, das eine fromme alte Witwe bewohnte |
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Der Teufelsschuss Als der Teufel bei seiner Wanderung zu Fuss aufs Glishorn setzte, war es gerade drei Uhr nachmittags und es ertönte das Vespergeläute von Naters her |
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Die Feengrotte und die Liebste im Ornavassoturm Düster und unheimlich erschien der mächtige Ornavassoturm dem jungen Schäfer Gilg aus Mörel. Er beeilte sich, um möglichst schnell von ihm wegzukommen |
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Der Schatz zu Weingarten Östlich von Naters liegt an der alten Furkastrasse das Fleckchen Weingarten. Dort lebte einstmals ein gewisser Niggi Eggel mit seiner Familie |
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Der Brudermord auf der Belalp Vor uralter Zeit soll die schöne, grosse und futterreiche Belalp zwei Brüdern gehört haben |
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Der Drache von Naters (Version Dumas) In einer Felsenhöhle östlich des Dorfes hauste ein furchtbarer Drache. Menschen und Tiere, die das Unglück hatten, in die Nähe seines Sitzes zu gelangen, waren unrettbar verloren |