Sie sind hier: Leben in Naters / Naters entdecken / Geschichten / Inhalt

Sagen 

Naters scheint eine bevorzugte Stellung im Reigen der Oberwalliser Sagenwelt zu haben. Die Sagen finden ihren Ursprung entweder in der geschichtlichen Tradition oder in der Religion. Damals wurde an den "Abusitzen" das Neuste ausgetauscht, dem Kartenspiel gefrönt und mit Vorliebe "Bozugschichte" aus dem reichhaltigen, mündlich überlieferten Sagengut nacherzählt.

Quelle: Jossen, Erwin: Naters.

Die Gräfin zu den Tischen

Hoch oben auf der Natischer Alpe, Lüsgen genannt, auf der Grenze des Aletschtales, findet man einen stark zerklüfteten Felsen, der zum Teil in grosse Platten zerspalten ist

 

Schoch, d'alt Schmidtjia spinnt noch

Im Aletschtale, nahe beim Gletscher, soll einst ein vor Alter schwarzes Holzhäuschen gestanden haben, das eine fromme alte Witwe bewohnte

 

Der Teufelsschuss

Als der Teufel bei seiner Wanderung zu Fuss aufs Glishorn setzte, war es gerade drei Uhr nachmittags und es ertönte das Vespergeläute von Naters her

 

Die Feengrotte und die Liebste im Ornavassoturm

Düster und unheimlich erschien der mächtige Ornavassoturm dem jungen Schäfer Gilg aus Mörel. Er beeilte sich, um möglichst schnell von ihm wegzukommen

 

Der Schatz zu Weingarten

Östlich von Naters liegt an der alten Furkastrasse das Fleckchen Weingarten. Dort lebte einstmals ein gewisser Niggi Eggel mit seiner Familie

 

Der Brudermord auf der Belalp

Vor uralter Zeit soll die schöne, grosse und futterreiche Belalp zwei Brüdern gehört haben

 

Der Drache von Naters (Version Dumas)

In einer Felsenhöhle östlich des Dorfes hauste ein furchtbarer Drache. Menschen und Tiere, die das Unglück hatten, in die Nähe seines Sitzes zu gelangen, waren unrettbar verloren