| Stärken |
Schwächen
|
| - Agglomerationskonferenz Brig>Naters>Visp als ausbaufähiges und erweiterbares Steuerungsorgan für den weiteren Prozess |
- Schwach ausgebildetes "Agglomerations- und Regionaldenken", Verabsolutierung der Gemeindeautonomie |
| - Hohe regionale Identität der Bevölkerung, homogener bzw. abgegrenzter Kultur- und Lebensraum |
- Aufsplitterung der Agglomeration in Bezirke und Regionen, institutionelle Doppelspurigkeit |
| - Zusammenarbeit einzelner Gemeinden, Institutionen, Verbänden etc. in bestimmten Bereichen, gute "Pilotprojekte" |
- Effizienzdefizite in der dezentralen Verwaltungseinheiten und Regionalplanungsinstitutionen, mangelnde Zusammenarbeit der Regionen Brig-Aletsch und Visp/Westlich Raron |
| - Gute Arbeitsgrundlagen (vorliegende Studien, Erhebungen, Vorarbeiten etc.) für Entwicklung einer Agglomerationspolitik |
- Keine aktive Agglomerationspolitik des Kantons, kaum Synergien mit anderen Regionalzentren des Wallis |
| - Hohe Präsenz von Regionalmedien, gute mediale Erreichbarkeit der Bevölkerung |
- Kommunikationsdefizite zwischen den Agglomerationsgemeinden, fehlende Stimme und schwache Verankerung der Agglomeration |
| |
|
 |
| Chancen |
Risiken
|
| - Zunehmender Kooperationsdruck von aussen (Bund und Kanton) |
- Vielseitige, teilweise unterschwellige widerstände gegen Verstärkung der kommunalen Zusammenarbeit |
| - Neue Ausgangslage durch NEAT, Notwendigkeit zur Neupositionierung der Gemeinden und Agglomeration |
- Dominanz der Verlustängste über das Nutzdenken, des Eigensinns über den Gemeinsinn |
| - Gute Verbindungsmöglichkeiten von "ländlicher" Regionalpolitik mit neuerer Agglomerationspolitik |
- Schaffung zusätzlicher Strukturen zwischen Gemeinde, Region und Kanton, Verkomplizierung der Willensbildungs- und Entscheidungsabläufe |
| - Fortschreiten der Urbanisierung und Ausbreitung von eher städtischen Lebensgewohnheiten und Einstellungen |
- Ungewisse Abstützung und Mitfinanzierung der Agglomerationspolitik auf Stufe Bund (Neue Regionalpolitik, Infrastrukturfonds etc.) und Kanton |
| - Zunehmende Einsicht in die Notwendigkeit vermehrt regional bzw. über enge Gemeindegrenzen hinaus zu denken und zu handeln |
- Mögliche Verschärfung der Konflikte zwischen ländlicher und städtischer Entwicklung |
| - Netz von engagierten Personen, (ausbaufähige) Mitwirkung bei der Erarbeitung des Aggloprogramms |
- Agglomerationsprogramm als (weiterer) Papiertiger ohne sichtbaren Nutzen für die Bevölkerung |